TTC 73 Oberderdingen III – Herren I 9:4
Am Samstagabend traf die Erste gegen den Aufsteiger der letzten Saison in Oberderdingen an. Das recht einseitig verlaufende Spiel war nach weniger als 2 ½ Stunden zugunsten der Gastgeber entschieden. Aus den Doppel nahm man einen 0:3 Rückstand mit. In den Einzeln konnte man da schon besser mithalten. Einem glatten 3:0 Erfolg von Axel Wirth gegen Michael Müller folgte noch ein Fünfsatz-Erfolg von Marco Renz gegen den jungen Marco Bauer und ein feiner 3:1 Sieg von Bortolo Inserra gegen Stefan Heimberger zum 3:6 Halbzeitstand. In der zweiten Hälfte schaffte es Axel Wirth durch seinen zweiten Tageserfolg noch zum 4:6 zu verkürzen, ehe die Derdinger durch drei weiter Siege den Sack zumachten. Schmerzlich vermisst wurde auf TVG Seite die etatmäßige Nummer 3 Marco Schäfer, mit dem man eventuell etwas mehr hätte ausrichten können.

 

TSV Schwieberdingen – U18 I 2:6
Einen, um mindestens einen Punkt zu hoch ausgefallen Sieg, feierte die U18 I bei ihrem Gastspiel in Schwieberdingen. Zwar konnten 4 Einzel recht klar gewonnen werden, die beiden fehlenden Punkte gewann man allerdings erst im Entscheidungssatz. Die Punkte holten: M. Carbone (2), S. Dick (1), T. Silber (1), J. Jansen (1), S. Dick/M. Carbone (1)

 

TTC 73 Oberderdingen II – U18 II 3:6
Besser als die Herren machte es die U18 II in ihrem Derby gegen die zweite Jugend in Oberderdingen. Einen besonders guten Tag erwischte Joel Stark und Elias Pfeil, die durch zwei Einzelerfolge den Grundstein zum verdienten Sieg legten. Komplettiert wurde das Ergebnis durch einen Erfolg von Ekrem Töngelci und durch ein Erfolg des Doppels Joel Stark/ Ekrem Töngelci.

TTV Knittlingen II - Herren I 7:9
Am vergangenen Samstagabend startete die Erste in die Saison 2018/19 mit einem Auswärtsspiel in der Fauststadt in Knittlingen. Interessanterweise hatte man in der Vorsaison das letzte Spiel ebenfalls gegen die zweite Garnitur aus Knittlingen absolviert. Das Spiel in der Vorsaison wurde knapp mit 9:6 gewonnen. Knittlingen konnte damals das Spiel aufgrund der stärkeren Doppel offen gestalten. Dieses mal drehten die Gastgeber an der Doppelaufstellung. Das vormalige Einser Doppel T. Seehofer und P. Klamczynski spielte dieses Mal auf Position 2, während F. Knöller und U. Begero die Rolle des ersten Doppel übernahmen. Eine unglückliche Entscheidung, wie sich im Verlauf der Begegnung herausstellen sollte. Aber der Reihe nach.
Nach den Eingangsdoppel ging der TVG mit 2:1 in Front, wobei T. Barth und A. Wirth erst in der Verlängerung des Entscheidungssatz ihren Punkt sicherten. Ohne Chance waren die Youngster M. Schäfer und T. Krüger gegen F. Knöller und U. Begero. Die Führung erspielten anschließend M. Renz und A. Hauf durch einen ungefährdeten Dreisatzsieg gegen J. Nonnenmann und D. Piringer. In den Einzel erwies sich F. Knöller heute zu einem unüberwindbaren Hindernis für das vordere Paarkreuz des TVG. Musste F. Knöller im letzten Spiel der Vorsaison beide Partien mit 0:3 abgeben, wirkte er in diesem Spiel wie ausgetauscht. Durch den Erfolg von A. Wirth gegen T. Seehofer stand es zunächst 3:2 für die Gäste. Im mittleren Paarkreuz drehte M. Schäfer sein Spiel gegen P. Klamczynski (im letzten Spiel verlor er im Entscheidungssatz), T. Krüger zog gegen U. Begero den Kürzeren. Der Punktteilung im mittleren Paarkreuz folgte ein (nicht zu erwartender) Totalausfall im hinteren Paarkreuz. Dadurch geriet man in dieser Begegnung erstmals ins Hintertreffen. Im zweiten Abschnitt dieser Partie wurde sowohl im oberen als auch im mittleren Paarkreuz die Punkte geteilt. Im unter Paarkreuz gab es aber dieses mal einen mehr als notwendigen Ruck. Sowohl A. Hauf als auch M. Renz brachte ihre Spiele nach Hause, wobei A. Hauf einen feinen 3:0 Sieg erspielte. M. Renz hingegen musste über fünf lange Sätze gehen um letztlich knapp mit +9 von der Platte zu gehen. Im anschließenden Schlussdoppel ließen T. Barth und A. Wirth nichts mehr anbrennen und sicherten durch eine konzentrierte Leistung den ersten Sieg in der neuen Saison. Sieht man die Doppelbilanz mit 3:1 Punkten in diesem Spiel, war die Doppelaufstellung wohl der entscheidende Faktor.

Herren II – TSV Nussdorf 7:9
Zwar hatte man im Vorfeld nicht mit etwas Zählbarem gegen den TSV Nussdorf gerechnet, betrachtet man jedoch den Spielverlauf, muss man von einem klassischen Fehlstart in die neue Runde sprechen. In den Doppel ging man zunächst beherzt ans Werk und behielt in allen Spielen klar die Oberhand und stellte so schnell auf 3:0. Dass dieses Spiel allerdings keineswegs zum Spaziergang werden sollten bekamen im vorderen Paarkreuz Thomas Gäckle und Janic Hopp zu spüren. Nussdorf verkürzte auf 3:2. Das mittlere Paarkreuz stellte durch zwei Erfolge von Bortolo Inserra und David Dick jedoch postwendend den alten Abstand wieder her. Durch eine Punkteteilung im unteren Paarkreuz stellte man auf 6:3 zur Halbzeit. Was dann aber geschah ist eigentlich nicht zu erklären. In den nächsten 6 Einzel schaffte es lediglich Bortolo Inserra sein Match positiv zu gestalten. Mit einem 7:8 Rückstand ging es dadurch in das Schlussdoppel, in dem Thomas Gäckle und Janic Hopp die Niederlage allerdings nicht mehr verhindern konnten.

TSV Kleinsachsenheim IV – Herren III 3:6
Einen tollen Auswärtssieg verzeichnet die Dritte in ihrem ersten Spiel in der Kreisklasse D. Eigentlich war man ohne große Erwartungen nach Kleinsachsenheim aufgebrochen, musste man doch die Nummer 1 (Heiner Barth) und Nummer 2 (Michael Fauth) ersetzen. Dafür machte Mario Carbone seine ersten Spiele bei den Herren. Und wie er das machte!! Nach durchwachsenem Doppel an der Seite von Gianmarco Laurio, ließ er in den Einzeln seinen Gegenspielern keine Chance und gab da nur einen Satz ab. Benedikt Bauer erwischte auch eine super Tag und gewann seine beiden Einzel ebenso deutlich. Die letzten beiden Punkte steuerten Janic Fauth in einem ebenfalls souveränen Einzel, sowie das knappe Eingangsdoppel von Benedikt Bauer und Janic Fauth, bei.

TTF Gündelbach – U18 I 4:6
Mit einem Arbeitssieg startete die U18 I in diese Saison. Entscheidend an diesem Erfolg, war die mannschaftliche Geschlossenheit, bei dem keiner der Spieler negativ herausragte. Im vorderen Paarkreuz wurden jeweils die Punkte geteilt. An der Nummer 2 der Gastgeber bissen ich sowohl Steven Dick, als auch Mario Carbone die Zähne aus. Im hinteren Paarkreuz überzeugte Tom Silber trotz erheblichem Trainingsrückstand durch zwei klare Erfolge. Matchwinner an diesem Spiel aber war Dario Lauria, der Nervenstärke bewies und sein letztes Spiel in der Verlängerung des Entscheidungssatzes mit +12 zum umjubelten 6:4 gewann.

TSV Aurich II – U18 II 6:2
Wacker schlug sich die zweite Jugend in Ihrem Spiel in Aurich. Gleich zwei Spieler standen hier nicht zur Verfügung. Auf der Habenseite konnte man letztlich nur ein Doppelerfolg und ein Erfolg von Lukas Kiehl verbuchen.

TTV Knittlingen II - Herren I 6:9

Am vergangenen Samstag trat die Erste in Knittlingen an. Für beide Mannschaften ging es im letzten Spiel der Rückrunde um nichts mehr. Knittlingen rangiert im Mittelfeld, die Erste hatten bereits am drittletzten Spieltag den Verbleib in der Bezirksklasse, durch einen Sieg gegen den damit feststehenden Absteiger Mühlacker II, sichergestellt. Nichtsdestotrotz traten beide Mannschaften in Bestbesetzung an, es war ja schließlich ein Lokalderby. Maßgeblichen Anteil an dem Erfolg hatte dieses Mal das vordere Paarkreuz vertreten durch Tobias Barth und Axel Wirth, die die volle Ausbeute der Punkte (5) erzielten, und somit den Grundstein für den etwas überraschenden Auswärtssieg legten. Nach den Doppel lag man noch mit 1:2 im Hintertreffen. Dem Fünfsatz-Erfolg von Tobias Barth/ Axel Wirth gegen Knöller/Begero standen in den beiden anderen Begegnungen zwei klare Niederlagen entgegen. Dies spiegelte aber nicht den Spielverlauf beider Doppel wieder. Zwei klaren Siegen im vorderen Paarkreuz (3:0) folgten zwei knappe Niederlagen im mittleren Paarkreuz, in denen Marco Schäfer gegen den unangenehm zu spielenden Klamcynski gar zwei Matchbälle vergab. Im unteren Paarkreuz wurden die Punkte geteilt, wobei Marco Renz erst durch eine Energieleistung im Entscheidungssatz gegen Stolinsky gewann. Zur Halbzeit stand es somit 5:4 für die Gastgeber. Durch erneut zwei klare Erfolge im vorderen Paarkreuz ging man 6:5 in Front, und schienen dadurch die Gastgeber gebrochen zu haben. In den verbleibenden vier Partien konnte lediglich Klamcynski dagegenhalten und sein Spiel gewinnen. Die anderen Spiele konnten allesamt mit 3:0 auf die Habenseite der Erste verbucht werden. Das Spiel endete somit vorzeitig mit 9:6. Der Erfolg war in der Summe mehr als verdient und hätte durchaus höher ausfallen können, standen den klaren Erfolgen doch einige knappe Niederlagen entgegen.
Am Ende der Saison zeigte die Erste, was sie zu leisten im Stande ist. Mit 9:23 Punkten landete man zwar erneut auf dem vorletzten Tabellenplatz, erreichte aber punktemäßig das beste Ergebnis in der Bezirksklasse, was ein Großvillarser Team in den letzten 30 Jahren geschafft hat. Dies kann als großer Erfolg gewertet werde, rechnet man doch die schwierige Hinrunde hinzu, in der die Mannschaft lediglich einmal in Normalbesetzung antreten konnte. Es gilt, diese Form in die nächste Saison zu retten und dann eher im gesicherten Mittelfeld zu spielen, als sich immer gegen das Abstiegsgespenst wehren zu müssen.

Herren II – TTC 73 Oberderdingen III 7:9

Im letzten Spiel der Saison traf die Zweite im Heimspiel auf die dritte Garnitur aus Oberderdingen. Das Spiel hätte das Motto „Man trifft sich immer zweimal im Leben“ haben können. Wie der Zufall es wollte, hatte man in diesem Spiel die Möglichkeit, die Unsportlichkeit aus der Hinrunde, als die Zweite unverschuldeter Weise das Spiel ohne anzutreten mit 0:9 abgeben mussten (auf Anfrage von Oberderdingen wurde das Spiel verlegt und danach konnte man sich auf keinen Ersatztermin einigen), zu bereinigen. Im vorletzten Spiel verloren die Derdinger ihr Spiel in Hohenklingen und gaben damit ihre Pole Position an Ötisheim ab. Die Ötisheimer wiederum konnten ihr letztes Spiel gegen Lomersheim denkbar knapp mit 9:7 gewinnen. Daraus resultierte eine Punktegleichheit des Führungsduos. Allerdings hatte Ötisheim ein minimales Spielübergewicht von 3 Zählern. Um zum Spielverderber zu werden, durfte man also höchsten mit 6:9 verlieren. Die Partie startete allerdings denkbar schlecht. Durch sehr durchwachsene Leistungen in den Doppel geriet man mit 0:3 in Rückstand, der jedoch postwendend durch zwei tolle Siege im vorderen Paarkreuz auf 2:3 verkürzt wurde (Bortolo Inserra gegen Lange und Thomas Gäckle gegen Bauer). Durch eine jeweilige Punkteteilung im mittleren und hinteren Paarkreuz, konnte der Rückstand bis zur Halbzeit auf einem Zähler gehalten werden. Hierbei gelangen Janic Hopp gegen Schreiber und Ersatzspieler Michael Fauth gegen Frank zwei wichtige Fünfsatz-Erfolge. Der an diesem Tage erneut überragend agierende Thomas Gäckle schaffte durch seinen überlegenen Sieg gegen Lange erstmals den Ausgleich zum 5:5. Nach erneuter Führung für die Gäste, ging der TVG anschließend mit 7:6 in Front. Hier spielten Janic Hopp gegen Link und David Dick gegen Schreiber groß auf. Zwei Niederlagen im hinteren Paarkreuz und eine weitere im Schlussdoppel, durchkreuzten die Hoffnung auf ein Unentschieden. Oberderdingen setzte sich letztlich noch mit 9:7 durch. Man möchte gar nicht daran denken, was mit einer halbwegs anständigen Doppelleistung möglich gewesen wäre... Durch diese knappe Niederlage setzte sich im Meisterschaftsrennen doch noch Ötisheim durch, nachdem zwei Spieltage vor Saisonschluss alles nach einer Oberderdingen Meisterschaft ausgesehen hatte.

Herren I – TSV Ensingen 3:9

Am vergangenen Samstag trat am vorletzten Spieltag der jetzt schon feststehende Tabellenzweite und somit in der Relegation um den Aufstieg in die Bezirksliga spielende TSV Ensingen in der Waldenserhalle an. Das Ergebnis fiel dann, trotz insgesamt ansprechender Leistungen, entsprechend deutlich aus. Interessanterweise wurden alle 3 Punkte durch, das normalerweise überforderte vordere Paarkreuz, erspielt (Tobias Barth und Axel Wirth gegen Sebastian Matthias sowie das Doppel Barth/Wirth gegen Fritz/Fritz). Ein absolutes Highlight gab es im Duell der Einser zwischen Tobias Barth und Lukas Fritz. Lukas Fritz hatte zuvor eine Siegesserie von 36:0 Spielen (!) bei lediglich 3 abgegeben Sätzen und stand gegen Tobias Barth am Rande einer Niederlage. Erst in der Verlängerung des Entscheidungssatzes setzte er sich tragischerweise durch einen Fehlaufschlag von Tobias Barth durch.